Immer auf dem neuesten Stand sein. Wann ist die nächste Veranstaltung? Was berichtet die Presse? Wie geht es weiter?

Luise Loué: Sammlung der Liebesobjekte, in: MICHEL Spezial-Magazin "Wertvolles Sammeln", no. 5 2016, S. 57 ff.

Luise Loué: Sammlung der Liebesobjekte, in: MICHEL Spezial-Magazin „Wertvolles Sammeln“, no. 5 2016, S. 57 ff.

Für das MICHEL Spezial-Magazin „Wertvolles Sammeln“ durfte ich einen Artikel schreiben. Sehr schön geworden wieder mal, das Heft! Tolle Berichte über die Sammelleidenschaft.

Ich schreibe darüber, wie ich auf die Idee kam, warum ich seit Jahrzehnten Liebesobjekte sammle und was das Schöne und Berührende an meiner Ausstellung ist.

Ich habe noch ein paar Exemplare des Heftes. Wer eines mag, melde sich gerne unter museum@liebesobjekte.de oder bestellt im MICHEL-Shop.

Hier geht’s zum Artikel als pdf.:

luise-loue_wertvolles-sammeln_michel

Bitte nichts wegschmeißen! Ich erweitere laufend meine Sammlung um Erinnerungsstücke, Geschenke, Basteleien, die aus Liebe hergestellt wurden. Schicken Sie mir Ihre Liebesobjekte oder auch Fotos davon!

Vergesst die Liebe nicht,

Luise

„Raum für die Liebe“, Augsburger Allgemeine, 28.09.2016
VON SARAH RITSCHEL

Kultur Die Künstlerin Luise Loué stellt in München Liebesobjekte aus.
Ständig bringen Besucher neue Dinge – und erzählen ihr, was sie sonst niemandem sagen

Letztens erst saß ein Rapper mit Goldzahn auf der blauen Couch von Luise Loué. Eigentlich hatte er sich nur die Ausstellung ansehen wollen, doch dann kam er ins Reden. Er sei schon lange auf der Suche nach der Richtigen, erzählte er. Luise Loué ist weder eine Psychologin noch ein Date-Doktor. Luise Loué betreibt die Sammlung der Liebesobjekte in München. Was andere fühlen, hängt sie an die Wand. Sie stellt die Liebe in Vitrinen. Und wenn man sich die Ausstellung anschaut, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man irgendwann eben ein bisschen aus seinem Innersten erzählt.

Der Weg in den kühl-weißen Ausstellungsraum führt über einen roten Teppich, der in der Milchstraße im Stadtteil Haidhausen den Gehweg unterbricht. Eine Buchstaben-Girlande über dem Eingang mahnt: „Vergesst die Liebe nicht!“ Das Museum gibt es seit April. Zeitungen und Blogs schreiben darü- ber, Radiostationen senden Interviews mit Luise Loué, bürgerlich Silke Gropengießer, die mit ihrem

Mann und einem kleinen Sohn in Schondorf am Ammersee lebt. Jetzt, wo es da ist, scheint die Öffentlich- keit sich zu fragen, warum nicht früher jemand die Idee für ein Liebesmuseum hatte. Zweimal pro Woche rollt die Kuratorin den roten Teppich aus. Und fast immer bringen Menschen neue Exponate vorbei. Andere schicken sie per Post. Den Anhänger aus New York zum Beispiel, den die Absenderin von ihrer Großmutter geerbt hat. Loués liebstes Liebesobjekt kommt aus Büsum an der Nordsee: 50 Herzen aus Filz, jeweils beschriftet mit einem Grund, den Partner zu mögen. „Die Frau hat es ihrem Mann zum 50. Geburtstag geschenkt. Mittlerweile sind sie 45 Jahre verheiratet.“

Loué, weißes Top, rot geblümter Rock, stammt ursprünglich aus dem Chiemgau. Die heute 40-Jährige war sieben, als ihre Eltern sich scheiden ließen. Mit 16 zog sie daheim aus. Mit 18 schlief sie draußen

im Schlafsack. Mit 21 holte sie das Abitur nach, studierte Romanistik, Volkswirtschaftslehre, Politik und später Kunstgeschichte. Neben dem Museum arbeitet sie als Projektmanagerin. Den Schlafsack von damals hat sie noch. Denn Loués eigenes Leben bildet das Fundament für die Sammlung. „Ich konnte mich einfach nicht von meinen Andenkenkisten trennen“, sagt Loué.

Warum sind einem alte Erinne- rungen so wichtig? Die Frage hat sie nicht losgelassen. „Drei Monate lang habe ich die Geschichten hinter all den Andenken aufgeschrieben. Mir wurde klar, wie sehr ich in meinem Leben schon geliebt hatte und geliebt worden war – auch wenn es in den seltensten Fällen zusammenpasste.“ Heute, glücklich verheiratet, kann sie unbedarft darüber reden. Bis zur Erkenntnis, dass solche Erinnerungen Raum brauchen, war es dann nicht mehr weit. Sie suchte einen solchen Raum – und fand ihn in Haidhausen.

Die Ausstellungsstücke bilden nicht nur die romantische Liebe ab. Die fürsorgliche Beziehung von Eltern und Kind, das Niemals-ohne-Dich bester Freundinnen: alles da.

Das eine symbolisiert ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit Relief-Oberfläche, das eine Frau für ihre blinde Mutter gestaltet hat. Das an- dere zeigt sich tintenblau auf rosa in flammenden Briefen, die Loué, damals natürlich noch Silke, mit ihrer besten Freundin ausgetauscht hat. Zu 99 Prozent glücklich – so beschreibt sie die Liebe, die in ihrem Museum gezeigt wird. Aber auch, wenn es anders ist, kommen die Menschen zu ihr. Jemand brachte die Scherben mehrerer Teller. Drapiert in einem Mülleimer stehen sie jetzt im Museum. Das Werk trägt den Titel „The Last Breakfast“ – das letzte Frühstück.

Und dann sind da noch die Älteren, die sich etwas von der Seele reden wollen. „Oft kommen sehr feine Damen mit Ohrringen und Handtäschchen hierher. Sie kommen gezielt, um zu reden – und man merkt: Da gibt es viel offenzulegen.“ Dass die Liebe kompliziert ist, weiß nicht nur der Rapper mit Goldzahn.

Der ganze Artikel als .pdf im Anhang.

Augsburger Allgemeine – Bayern

Bayerischer Rundfunk lädt Luise Loué zum Interview

Bayerischer Rundfunk: Im Mai 2016 lud mich Sabine Sauer zu sich ein, um in der Sendung „Wir in Bayern“ das Museum vorzustellen.

Es hat einen riesigen Spaß gemacht, vielen Dank an das Team des BR.

Sendung verpasst?
Hier
gibt es die Sendung zum Nachschauen.

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Bayerischer Rundfunk

Münchner Merkur über Luise Loué und die wundervollen Liebesobjekte

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Münchner Merkur

Hannah Kittel: Was die Liebe zurücklässt, in: Münchner Merkur vom 09.05.2016; Fotos: Marcus Schlaf

Zum Artikel geht es hier. 

Luise Loué zu Gast bei M94,5

Am 23.4.16 war ich zu Gast im Studio bei K13, der Kultursendung von M94,5, die jeden Samstag um 13h läuft.

Hier könnt ihr die Sendung, in der es um das Museum der Liebesobjekte* geht, nachhören!

Liebesobjekte - Vergesst die Liebe nicht - Kultursendung K13 - M94,5

Ein wunderbarer Artikel von Bernhard Blöchl – Autor und Journalist der Süddeutschen Zeitung – und einem tollen Foto von Alessandra Schellnegger.

Ganz herzlichen Dank!

SZ Artikel Luise Loué Museum der Liebesobjekte vom 22042016

Bernhard Blöchl: Amors Chronistin, Süddeutsche Zeitung vom 22.4.2016, S. 56        Foto: Alessandra Schellnegger

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/humans-in-love-amors-chronistin-1.2960959